Richard Golz

Steffen FreundNach 19 Jahren Profifußball beendete Richard Golz im März 2008 nach über 450 Erstliga-Einsätzen seine aktive Laufbahn.

Seine Profikarriere begann der gebürtige Berliner beim Hamburger SV. 11 Jahre stand Richard Golz im Tor der Hanseaten, bevor es ihn in den Süden der Republik zog und er beim Kultverein SC Freiburg unterschrieb. Zum Abschluss folgten noch zwei Jahre bei den 96ern aus Hannover.

Höhepunkte seiner Laufbahn sind die Qualifikation für den UEFA-Pokal mit dem SC Freiburg in der Saison 2000/2001 – Freiburg schied erst in der dritten Runde gegen den späteren Cup-Sieger Feyenoord Rotterdam aus – und den direkten Wiederaufstieg mit dem SC im Jahr 2003.

Fragt man Richard Golz nach einem für ihn besonderen Spiel, nennt er die Partie des HSV in Porto, bei der nach einem 1:0 im Hinspiel die 1:2-Auswärtsniederlage reichte, um weiterzukommen. “Das war eine richtige Abwehrschlacht, und ich hatte einen besonders guten Tag erwischt”, entsinnt sich Golz. Mit diesem Match habe er den Durchbruch beim HSV geschafft: “Danach war ich im Team und beim Publikum voll akzeptiert.”

Richard Golz, der schon als Spieler für einen durchaus differenzierten Blick auf das Fußballgeschäft bekannt war, ist ein ebenso sympathischer wie engagierter Fußballprofi.


Im Herbst 2008 kehrte der 1,99 m-Hüne in einer Doppelfunktion als Assistenzcoach und Torwarttrainer der 2. Mannschaft zurück zum HSV.