Preview – 33. Spieltag
Thomas Helmers Ausblick auf die Highlights des 33. Bundesligaspieltages:
1899 Hoffenheim gegen FC Bayern München
Für die Bayern ist die Vorgabe ganz klar. Nur zwei Siege aus den Spielen gegen Hoffenheim und Stuttgart sichern die direkte Qualifikation für die Champions League und damit das Minimalziel einer Saison, die mit Revolutionen begann und in der Restauration endet.
Auch in Hoffenheim wird Jupp Heynkes wieder mit zwei echten Stürmern und dem französischen Fußballgroßmeister Franck Ribery als hängender Spitze agieren.
In der aktuellen Form wird es für den in der Rückrunde zum Teil glück- und zum Teil auch mutlosen Aufsteiger nicht reichen, um das neu erwachte Bayern-Ego zu bändigen und auch nur einen Punkt zu behalten.
Hertha BSC gegen Schalke 04
Gewinnt die Hertha gegen Schalke ist der Traum von der Meisterschaft zum Greifen nahe, denn auf Bayern und Wolfsburg warten am letzten Spieltag echte Kracher.
Mit unaufgeregtem und effektivem Spiel waren die Berliner eifrige Punktesammler und konnten sich sogar den Luxus erlauben, Top-Stürmer Voronin auf der Bank zu lassen.
Die Schalker sind wohl das erste Team, das über einen kommenden Trainer gestolpert ist. Mit der Verpflichtung des Meistermachers verschwand der Nimbus der Unbesiegbarkeit von Büskens, Mulder und Reck und die Sasion droht ebenso Trist zu enden, wie sie unter Rutten begann. Knapper Sieg für das Berliner Minimalisten-Kollektiv.
Hannover 96 gegen Vfl Wolfsburg
Die Wölfe können noch beißen! Mit einer souveränen Leistung gegen Dortmund unterstrich das Team von Felix Magath, dass man nicht gewillt ist, Heynkes und Co. den Titel zu überlassen.
Ob ausgerechnet die Abwehrfüchse aus Hannover mit 62 Gegentoren Ligaspitze den Wolfsburger Zaubersturm neutralisieren können, ist zu bezweifeln. Auch das Fehlen des Überragenden Diego Begnalio wird sich nicht im Ergebnis des Niedersachsen-Derbys niederschlagen. Klarer Sieg für den VfL.
VfB Stuttgart gegen Energie Cottbus
Bayern im Kopf und Cottbus vor den Füßen, so lautet die Aufgabe, die die Stuttgarter am Samstag zu bezwingen haben. Vom spielerischen Potential kann sich der VfB am kommenden Samstag eigentlich nur selbst schlagen, denn beim von Markus Babbel in Rekordzeit reanimierten Team des VfB stimmt einfach alles: Einsatz, Selbstbewusstsein und Spielverständnis.
Für Cottbus ist klar, dass mit einer Niederlage in Stuttgart auch für den letzten verbliebenen Ost-Club das Kapitel Bundesliga zu Ende geht. Auch wenn die Lausitzer noch einmal ihren ganzen Willen in die Waagschale werfen, reicht es leider nicht.
Der ungefährdete Sieg für die Schwaben verspricht ein Champions League-Endspiel in München.
